COMIC-COLLAB – Seniorenklischees

Seniorenklischees5Schlogger veranstaltet monatlich die berühmt berüchtigten Comic-Collabs.
Worum’s dabei geht und wie das so abläuft erklärt Schlogger hier selbst:
Einfach was zum aktuellen Thema zeichnen, bei sich hochladen und alle anderen Mitcollabeure verlinken.
Damit auch alle verlinkt werden: Am besten als Kommentar bei mir Eure URL posten oder mir eine Mail schicken. Hashtag für Twitter und Facebook:
#comiccollab“

Zum 15 Juli 2015 lautet das Thema Seniorenklischees. Für mich ist es das erste Mal, und ich hoffe, dass euch mein Beitrag gefällt. Teilt mir doch einfach eure Meinung in den Kommentaren mit oder schreibt auf Facebook oder Twitter, wie ihr es findet.


Mehr Informationen von der Uni Heidelberg:

Liebe ComicbloggerInnen,

das Institut für Gerontologie (die Alters- oder Alternswissenschaft) in Heidelberg hat sich unter anderem das Ziel gesetzt, wissenschaftliche Ergebnisse nicht nur im Elfenbeinturm zu betrachten,  sondern auch verständlich und mal mit einem Augenzwinkern in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Es ist unser Ziel, dazu beizutragen, dass auch Bevölkerungsteile, die sich weniger mit dem Alter auseinandersetzen, auf dieses sich immer stärker auswirkende Thema aufmerksam gemacht werden. Tradition ist z.B. bereits das Filmfestival der Generationen (www.festival-generationen.de). Ich möchte auch gerne im grafischen Bereich neue Kooperationen zwischen Wissenschaft und Kunst aufbauen, die das Thema Alter(n) aus anderen Perspektiven zeigen.

Schlogger hat sich zu meiner großen Freude dazu bereit erklärt, zur der monatlichen Comic-Collab das Thema “Senioren-Klischees” auszugeben. Hintergrund dieses Themas sind die sogenannten Altersstereotype, also meist negative Eigenschaftszuweisungen, die oft übergeneralisiert werden und dadurch den Umgang mit alten Menschen unbemerkt beeinflussen. Dabei ist ‚Altsein‘ nur ein soziales Konstrukt. Denkt man z.B. an einen 35jährigen, wäre dieser als Sportler meistens schon zu alt, als Politiker aber noch fern von jedem wichtigen Amt. Die Frage, die sich die Gesellschaft eigentlich stellen sollte, ist doch die, mit welchen Rollen und sprachlichen Etiketten wir Ältere charakterisieren und welche davon überhaupt (noch) der Wahrheit entsprechen. Nicht ganz ernstgemeint dazu dieses Video: www.youtube.com/watch?v=VGEfNcvntno.

Alle Beiträge werden – mit Eurer Zustimmung – bei uns im Institut in Heidelberg, für eine längere Zeit ausgestellt. Dieses Vorgehen werde ich mit der Fachschaft zusammen organisieren. Hierfür sollten die Daten derart gestaltet sein, dass wir diese mindestens auf DIN A3 ausdrucken können. Am Anfang wird das eine kleine Sache sein, aber mit immer mehr Ideen und Beiträgen auch aus anderen Richtungen, erhoffen wir uns, die Grundidee immer mehr wachsen zu sehen.

Vielen Dank für Euer Mitwirken und liebe Grüße aus Heidelberg,
Christine Stolla
Dipl.-Soz., Dipl.-Geront. Christine Stolla

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Institut für Gerontologie
Aktuelle Forschungsprojekte
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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